Addo-Elefanten-Nationalpark

Der Addo-Elefanten-Nationalpark wurde Anfang 1930 zum Schutz der letzten überlebenden Elefanten eingerichtet. Insbesondere durch die Großwildjagd wurde der Tierbestand in der Region im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert stark reduziert. Durch die Errichtung des Nationalparks leben heute wieder über 400 Elefanten in Addo. Für den Besucher bietet der Park aber einen große Anzahl an weiteren Tieren, darunter auch die legendären "Big Five" Afrikas.

Neben (den namensgebenden) Elefanten leben im Addo-Elefanten-Nationalpark u. a. Löwen, Leoparden, Nashören, Büffel, Kudus, Antilopen, Warzenschweine, Zebras und Hyänen.

Afrikanischer Elefant (Loxodonta africana) / African bush elephant

Gruppe von Elefanten in black/white
Gruppe von Elefanten in black/white
Elefanten sind im Addo-Nationalpark sehr häufig.
Elefanten sind im Addo-Nationalpark sehr häufig.

Insbesondere durch die Haupt- sowie zahlreichen Nebenstraßen und den verstreuten Wasserlöchern sind Tiersichtungen in dem 1.640 km² großen Nationalpark sehr häufig.

 

Allerdings sind im Park lediglich die zwei Hauptstraßen asphaltiert, alle anderen Straßen sind Schotterpisten in mehr oder weniger gutem Zustand.

 

Der Nationalpark ist sehr gut organisiert. In der Nähe des Haupteingangs befinden sich ein Hotel, ein Restaurant (Cattle Baron) sowie das obligatorische Informationszentrum mit Souvenirshop.

Auch werden mittels Aushang über die täglichen Tiersichtung berichtet.

 

Der Addo-Elefanten-Nationalpark befindet sich etwa 70 Kilometer nordöstlich von Port Elizabeth (Provinz Ostkap) und ist über die Autobahn bzw. gut ausgebauten Landstraßen problemlos und schnell zu erreichen.

Bewohner des Parks: Sehr große und eher kleinere Säugetiere am Wasserloch.
Bewohner des Parks: Sehr große und eher kleinere Säugetiere am Wasserloch.

Immer wieder kam es "großen" Verkehrsbehinderungen ... einzelne oder ganze Gruppen von Elefanten standen oder bewegten langsam auf den Straßen und sorgten so für kleinere Staus.

Trinkender Elefant am Wasserloch.
Trinkender Elefant am Wasserloch.

Tierisches

Fiskalwürger (Lanius collaris) / Southern fiscal
Fiskalwürger (Lanius collaris) / Southern fiscal
Fiskalwürger (Lanius collaris) / Southern fiscal
Fiskalwürger (Lanius collaris) / Southern fiscal
Großer Singhabicht (Melierax canorus) / Pale chanting goshawk
Großer Singhabicht (Melierax canorus) / Pale chanting goshawk
Kaffernbüffel (Syncerus caffer) / African buffalo
Kaffernbüffel (Syncerus caffer) / African buffalo

 

Das Warnschild "BEWARE OF LIONS" ("Vorsicht vor den Löwen") ist auf einer kleinen Erhebung (Aussichtspunkt) von der Parkverwaltung angebracht worden.

 

Löwen oder andere Raubkatzen haben wir im Addo-Nationalpark nicht aufspüren können.

 

Lediglich einen kleineren Vertreter der Gattung der Fleischfresser - nämlich einen Schabrackenschakal (siehe nächstfolgendes Foto) - haben wir im Park auf unseren Touren gesehen.

 

Dafür durfte "Leo Löwe", die kleine Stoffkatze auf dem Schild bedrohlich posieren.

 

Übrigens ... vieles weitere von Leo und anderen Tierchen gibt es hier zu sehen:

 

Mr. Affe auf Reisen


:-)

Schabrackenschakal (Canis mesomelas) / Black-backed jackal
Schabrackenschakal (Canis mesomelas) / Black-backed jackal
Große Kudu (Tragelaphus strepsiceros) / Greater kudu
Große Kudu (Tragelaphus strepsiceros) / Greater kudu
Südafrikanische Kuhantilope (Alcelaphus caama) / Red hartebeest
Südafrikanische Kuhantilope (Alcelaphus caama) / Red hartebeest
Warzenschwein (Phacochoerus africanus) / Warthog
Warzenschwein (Phacochoerus africanus) / Warthog

Landschaft

Unterkunft

Wie auf den Fotos zu sehen ist, war unsere Unterkunft ein lustiges, strohbedecktes Häuschen, welches aber jeden Komfort bot (Strom, Wasser, Heizung). Die Unterkunft war in der Nähe zur (Klein-)Stadt Addo gelegen, ca. 10 km vom Nationalpark entfernt.

Die Stadt Addo ist nicht groß und leistet somit kaum einen Beitrag zur Lichtverschmutzung. Das nähere Umland von Addo ist annähernd menschenleer, so dass - wenn es klar ist - gute Bedingungen für die Sichtung / Fotografie der Milchstraße herrschen.

 

Ähnlich gute Bedingungen für Fotos der Milchstraße lagen bei St. Lucia und dem Kruger Nationalpark vor.

Die Milchstraße mit zusätzlicher kleiner Wolke als Eye-Catcher.
Die Milchstraße mit zusätzlicher kleiner Wolke als Eye-Catcher.