Allgemeine Informationen über Alaska

Alaska ist mit ca. 1.700.000 km² der flächenmäßig größte (etwa 20 % der Gesamtfläche) Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Alaska hat knapp 700.000 Einwohner (ca. 0,4 Einwohner / km²).

Die USA erwarben das Gebiet 1867 vom Russischen Reich; am 3. Januar 1959 wurde es der 49. Bundesstaat. Alaska´s Beiname ist "Last Frontier" (Letzte Grenze).

 

Alaska besteht aus drei landschaftlichen verschiedenen Räumen: des Gebirges entlang der südlichen Pazifikküste, dem Yukon-Gebiet mit Berg- und Hügelland sowie der Küste am Nordpolarmeer.

Der größte Fluss des Landes ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt und die Mitte Alaskas in Richtung Westen durchfließt und in das Beringmeer mündet. Auf dem Gebiet von Alaska befinden sich viele Seen und Flüsse.

Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats liegen die Berge der Alaska-Range, zu der auch der Mount McKinley (mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas) gehört.

Im Südwesten stehen die Wrangell Mountains mit Mount Blackburn (4.996 m), die Waxell-Barkley Ridge (3.261 m) und die im Osten befindliche Elias-Range mit Mount Saint Elias (5.489 m).

Im Osten grenzt Alaska an Kanada, im Westen an das Beringmeer, im Norden an das Polarmeer und im Süden an den Golf von Alaska, der ein Teil des Pazifischen Ozeans ist.


Anreise nach Alaska

Die Aussicht knapp am Nordpol war fantastisch.
Die Aussicht knapp am Nordpol war fantastisch.

Los ging es vom Stuttgarter Flughafen aus in knapp 30 Minuten mit einer Boing 737-500 der Lufthansa nach Frankfurt/Main.

 

Vom größten deutschen Flughafen flogen wir anschließend direkt per Condor mit einer Boing 767-300 ER nach Anchorage. Die Fluggesellschaft Condor bietet in den Sommermonaten Direktflüge von Deutschland nach Alaska an.

 

Der Flug selber dauert "nur" ca. 9 Stunden (da fast direkt über den Nordpol geflogen wird) und bietet bei klarer Sicht einen fantastischen Blick auf die arktische Welt unter einem.

 

Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Alaska beträgt -10 Stunden. Dies bedeutet, wir kamen "früher" am Tag in den USA an als wir losgeflogen sind. ;-)

 

Bei der Einreise erlebten wir eine lustige Geschichte: Der nette Grenzbeamter kannte “Stuttgart - Bad Cannstatt” (mein Geburtsort) und sagte, er war schon auf dem “Volksfest”. Nach kurzem Gespräch stellte sich heraus, er wohnte früher in Ludwigsburg. Der Rest (Fingerabdrücke, Foto und Zollerklärung) war Routine.

 

Insgesamt hatten wir zwei Koffer mit knapp 34 kg sowie zwei Handgepäckstücke (Lowepro Nova 4 und Lowepro Flipside 300). Mitgenommen habe ich die 1D Mark III, die 5D Mark II, das 24-105/4, das 70-200/4 und das 500/4, das Stativ Feisol CT-3402 mit Kopf Manfrotto 393, einem Polfilter von B+W sowie einige Speicherkarten. Auch hatte ich ein Netbook und zur Sicherheit eine externe Festplatte dabei.


Wetter

83 Grad Fahrenheit, wie hier kurz vor Fairbanks, oder sogar wärmer waren keine Seltenheit.
83 Grad Fahrenheit, wie hier kurz vor Fairbanks, oder sogar wärmer waren keine Seltenheit.

Als wir im Vorfeld unserem Umfeld erzählt hatten, wohin unsere Reise geht, haben wir oft gehört "... in Alaska ist es doch kalt ... und es regnet dauernd ...".

Aber so schlecht ist das Wetter in Alaska dann doch nicht. :-)

 

An der Süd- und Westküste ist es zwar gemäßigt und regenreich, die Sommer dafür nur mäßig warm und sehr feucht (es gibt bis zu 300 Regentage pro Jahr). Dafür herrscht im Innern Alaskas ein kontinentales Klima (der Winter ist reichlich ungemütlich da sehr lang, sehr dunkel und sehr kalt).

 

In den Sommermonaten kann es in Alaska aber überall recht warm werden. Die höchsten Temperaturwerte während unseres Aufenthalts waren fast 90 Grad Fahrenheit (etwa 30 Grad Celsius), welche wir um Fairbanks gemessen hatten.


Städte

Jede größere Stadt, wie hier Soldotna, hat einen eigenen Flughafen.
Jede größere Stadt, wie hier Soldotna, hat einen eigenen Flughafen.

Knapp die Hälfte der Einwohner Alaskas lebt in Anchorage.

Jede größere Siedlung ist gut ausgebaut und ausgeschildert, hat Tankstellen und Supermärkte. Auch sind überall Restaurants zu finden. Wir haben uns auch zu keiner Zeit irgendwo unsicher oder unerwünscht gefühlt.

 

Eine Auflistung der Städte gibt es z. B. in Wikipedia Liste der Städte in Alaska.


Fahren in Alaska

Unser Mietauto wurde ein großer weißer Dodge. Nach amerikanischen Maßstäben ist dies eine “compact class”.
Unser Mietauto wurde ein großer weißer Dodge. Nach amerikanischen Maßstäben ist dies eine “compact class”.

Die Highways und die Hauptstraßen in den Städten sind gut ausgebaut und beschildert. Dafür gibt es vor allem in ländlichen Gebieten viele Nebenstraßen, die einzig mit Schotter bedeckt sind oder gar nur aus Erde bestehen.

 

Highways wie der Dalton (sollte als Privatreisender gemieden werden -> auch bei vielen Autoverleihern vorboten) oder der Steel gehen in Schotterstraßen über. Wenn die schlecht oder gar nicht mit dem Auto zu erreichenden Gebiete trotzdem besucht werden sollen, ist es möglich, auf ein Lufttaxi umzusteigen, sich einer geführten Bustour anzuschließen oder auf ein Boot auszuweichen.

Als Autofahrer bekommt der Reisende - wie in Nordamerika üblich - immer und überall einen Parkplatz. Auch sind die Parkplätze, selbst bei Supermärkten, sehr groß.

Als geübter mitteleuropäischer Großstadtautofahrer findet man sich gut im Straßenverkehr zurecht, obwohl es einige kleine Unterschiede bei den Verkehrsregeln gibt.


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