Die Sehenswürdigkeiten zwischen Las Vegas (Nevada), Salt Lake City (Utah) und Jackson (Wyoming)

Der Ausgangspunkt unserer Tour war wieder Las Vegas (siehe auch "Südwesten der USA"). Die Route führte uns von Las Vegas ca. 560 Meilen (etwa 900 km) - quer durch die vier US-Bundesstaaten Nevada, Arizona, Utah und Idaho - den Interstate 15 entlang.

 

Bei den Sehenswürdigkeiten auf und neben der Straße - insbesondere den State Parks Snow Canyon State Park und dem Cedar Breaks National Monument sowie der Hauptstadt Utahs Salt Lake City - legten wir Zwischenstopps ein.

 

Nach einer Übernachtung in Brigham City (Utah) fuhren wir etwa 90 Minuten / 85 Meilen weiter auf dem Interstate 15 nördlich Richtung Idaho, um anschließend Richtung Jackson (Wyoming) auf den Highway 30 abzubiegen. Diese Route führte uns die nächsten Stunden quer durch das ländliche Idaho weiter nach Wyoming.

Las Vegas (Nevada)

Las Vegas, die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada, war wieder Start unserer Tour 2013 durch die USA -> viele weiteren Fotos aus Las Vegas sind hier zu finden.

Nachdem wir am Flughafen per Direktflug in ca. 11 Stunden ab Frankfurt/Main angekommen waren, die obligatorischen Einreiseformalitäten durchlaufen und unseren Mietwagen in Empfang genommen hatten, fuhren wir zuerst zum nahegelegene Wal Mart um die Bestände an Getränken und Knabberzeugs aufzufüllen.

Wie schon im Jahr 2011 haben wir uns auch dieses Jahr (für leider nur eine Nacht) im Caesars Palace einquartiert.

Dieses luxuriöse Hotel wurde dem Stil eines antiken römischen Palastes nachempfunden und bietet neben dem Kasino noch ein großes Einkaufszentrum (Forum Shops), einen Schwimmbad-Bereich sowie etliche Restaurants.

Las Vegas ist vor allem wegen der großen Anzahl Hotels mit Spielkasinos bekannt.
Las Vegas ist vor allem wegen der großen Anzahl Hotels mit Spielkasinos bekannt.

Zwischen den Staaten Nevada, Arizona und Utah

Arizona

Nachdem wir Arizona (Beinamen "Grand Canyon State") bei unserer Tour durch den Südwesten der USA ausgiebig erkundet haben (insbesondere den Grand Canyon Nationalpark, den Antelope Canyon sowie die bekannte Route 66), fuhren wir diesmal nur den Interstate 15 auf einer Länge von knapp 50 Kilometern durch den Bundesstaat.

In Arizona verläuft die Interstate 15 auf einer Länge von 47 Kilometern ("Veterans Memorial Highway").
In Arizona verläuft die Interstate 15 auf einer Länge von 47 Kilometern ("Veterans Memorial Highway").

Utah

Utah bietet auch abseits der Parks und Denkmäler eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten.
Utah bietet auch abseits der Parks und Denkmäler eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten.

Der US-Bundesstaat Utah - auch "The Beehive State" (engl. für Bienenkorb) - ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten sowie für die Religion der Mormonen.

 

 

Insbesondere die einmaligen Nationalparks und Naturdenkmäler Utahs sind weltbekannt:

 

 

Nationalparks:

 

 

Indianergebiet:

Monument Valley ist kein Nationalpark und wird von den dort lebenden Navajo-Indianern selbst verwaltet.

 

 

State Parks und Naturdenkmäler:

  • Snow Canyon State Park
  • Cedar Breaks National Monument
  • Four Corners

 

Der Interstate 15 durchkreuzt den Bundesstaat Utah über 570 Kilometer (354 Meilen).

Unterwegs gibt es im südlichen Utah noch einen kleinen, aber sehr sehenswerten State Park: "Snow Canyon". In der Stadt St. George fährt man den Highway 18 nach Norden. Nach ca. 10 Minuten erreicht den Eingang zum Snow Canyon State Park.

Snow Canyon State Park (Utah)

Der Snow Canyon State Park ist ein im Jahr 1958 gegründeter "Staatspark" im südwestlichen Utah, welcher vor allem für die rötliche Färbung seiner Felsen bekannt ist.

Es folgt eine rund 6 Kilometer lange Fahrt durch den Park.
Es folgt eine rund 6 Kilometer lange Fahrt durch den Park.

Der Snow Canyon leuchtet durch den "Navajo Sandstein" in weißen, orangen und rötlichen Tonen.

Vor etwa 180 Millionen Jahren begann der Entstehungsprozess dieser besonderen Landschaft. Im Laufe der Jahrmillionen versteinerten im heutigen Utah Dünen aus Sand, die Erosion formte die Canyons. Durch Vulkanausbrüche legte sich schwarze Lava auf den Sandstein.

 

Weiter im Norden des Parks erkennt man die hellgrauen Gesteinsformationen.

Die Straße durch den Canyon ist durchgehend asphaltiert.
Die Straße durch den Canyon ist durchgehend asphaltiert.

Aufmerksame Beobachter können im Park zahlreiche Wildtiere entdecken. Besonders hervorzuheben sind Gila-Krustenechsen, Wanderfalken und die unter Schutz gestellten Kalifornischen Gopherschildkröten.

 

Besucher erhalten am Eingang eine detailierte Anweisung, wie mit Schildkröten auf der Straße umgegangen werden muss. (Langsam fahren - Sollte eine Schildkröte auf der Straße sein: anhalten - Laufrichtung der Schildkröte beachten ! :-D - Schildkröte über die Straße tragen) Im ersten Moment mussten wir über diese Anweisung sehr schmunzeln, offensichtlich werden jedoch viele der Schildkröten durch unaufmerksame Autofahrer überfahren.

 

Selbst konnten wir trotz langsamer Fahrt und mehreren Stopps leider keine Schildkröte entdecken, dafür gab es überwältigende Landschaftsimpressionen zu bestaunen.

Die Namensgebung des Parks ist recht simpel und hat nichts mit Schnee zu tun. Er leitet sich von den Namen zweier Mormonen (Lorenzo und Erastus Snow) ab, die diese Gegend erkundeten.

Auch Hollywood erkannte die Schönheit des Snow Canyons. In den letzten Jahrzehnten wurden hier einige Szenen von Spielfilmen Robert Redfords ("Butch Cassidy und Sundance Kid", "Der elektrische Reiter" und "Jeremiah Johnson") gedreht. Auch John Wayne war mit "The Conqueror" Mitte der 50iger Jahre im Canyon.

Es gibt neben dem ganzen Glitzer und Glamour eine Schattenseite: Rund um das Gebiet des Snow Canyon wurden in den 1950ziger Jahren überirdische Atomtests durchgeführt.

Mit nur 23 Quadratkilometern ist der Snow Canyon einer der kleineren Parks in den USA.
Mit nur 23 Quadratkilometern ist der Snow Canyon einer der kleineren Parks in den USA.
Der rote Navajo Sandstein wird teilweise von schwarzer Lava bedeckt.
Der rote Navajo Sandstein wird teilweise von schwarzer Lava bedeckt.
Josua-Palmlilie (Yucca brevifolia), weithin unter "Joshua Tree" bekannt.
Josua-Palmlilie (Yucca brevifolia), weithin unter "Joshua Tree" bekannt.

Neben den roten Felsen bietet der State Park eine weitere Sehenswürdigkeit: den Joshua Tree (Yucca brevifolia): Der Joshua Tree ist Symbol der nordamerikanischen Wüsten- flora.

 

 

Der Josuabaum ist in den USA in den Staaten Kalifornien, Arizona und Utah in der Mojave-Wüste, der Sonora-Wüste und der Great Basin Wüste in Ebenen, an steinigen Hängen und in Pinyon-Juniper Waldland in 800 bis 2300 m Höhe verbreitet.

 

Den Namen erhielt die Pflanze von durchziehenden Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die die dünnen ausgestreckten Äste mit den Armen des alttestamentlichen Volksführers Josua verglichen, der den Israeliten den Weg ins gelobte Land wies.

 

Quelle: wikipedia.de

 

 

Kurzum: Der Snow Canyon State Park lohnt sich!

Cedar Breaks National Monument (Utah)

Cedar Breaks ist ein National Monument in Utah.
Cedar Breaks ist ein National Monument in Utah.

Dieses kleine im Hochgebirge (über 3.100 Höhenmeter) gelegene Schutzgebiet besitzt - ähnlich wie im nahegelegenen Bryce Canyon Nationalpark - bizarre Formen aus Sandstein, sog. Hoodoos (Gesteinssäulen die durch Erosion geformt wurden).

 

Cedar Breaks besteht aus zwei halbrunden "Amphitheatern", die von mehreren Aussichtspunkten entlang der Straße eingesehen werden können.

Die Farben des Gesteins stammen von einem hohen Eisen- und Mangangehalt in den Gesteinsschichten.
Die Farben des Gesteins stammen von einem hohen Eisen- und Mangangehalt in den Gesteinsschichten.

Während unserem Aufenthalt am Cedar Breaks National Monument war uns ein Gewitter stetig auf den Fersen. Obwohl wir selbst trocken blieben und die Sonne schien, waren - sehr zu unserem Verdruss - einige der Aussichtspunkte aus Sicherheitsgründen (Blitzeinschlag) gesperrt.

Salt Lake City (Utah)

Unsere Tour führte uns direkt an Salt Lake City vorbei. Die Hauptstadt des US-Bundesstaates Utah ist zugleich die größte Stadt des Staates. Die Stadt wurde 1847 von Mormonen gegründet - heute ist die Stadt das Zentrum der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Besonders die imposanten religiösen Bauwerke haben wir kurz besichtigt.

Salt Lake Temple
Salt Lake Temple

Zwischen den Staaten Utah, Idaho und Wyoming

Idaho

Idaho ist ein Bundesstaat im Nordwesten der USA.

Der Staat wird auch als "Gem State" (Edelstein-Staat) bezeichnet.

Leider fuhren wir nur ein kleines Stück durch den sehr schönen überwiegend bergigen Staat.

 

In Idaho gibt es sehr viele unberührten Gegenden (die Bevölkerungsdichte liegt bei knapp 7 Einwohner/km²), der Spirit des Westens erfasst den Besucher sofort ... zwischen den Bergen der Rocky Mountains besiedeln unzählige Rinder die Prärie (Ranching).

 

Im Jahr 1863 wurde durch Erlass des Präsidenten Abraham Lincoln das Idaho-Territorium geschaffen. Während des kalifornischen Goldrausches zogen Tausende Glücksritter durch Idaho, nur sehr wenige blieben.

 

Das heutige Idaho trat 1890 als 43. Bundesstaat den Vereinigten Staaten bei.

 

Idaho ist reich an Bodenschätzen wie Blei und Silber. Der Bergbau spielt deshalb auch heute noch eine große Rolle.

Somewhere in Idaho!
Somewhere in Idaho!

Wyoming

Wyoming befindet sich im westlichen Zentrum des US-Staatsgebiets und zählt somit durch seine Lage (wie auch seine Kultur) zum sogenannten, legendären (Wilden) Westen (daher auch der Spitzname "Cowboy State").

 Der Spitzname ist „Equality State“ nach dem Motto des Staates: „Equal Rights“ (deutsch: gleiche Rechte).
Der Spitzname ist „Equality State“ nach dem Motto des Staates: „Equal Rights“ (deutsch: gleiche Rechte).

 

Der Wind River Canyon liegt zwischen den Städten Shoshoni und Thermopolis und war ein landschaftlich sehr reizvoller Halt auf unserem Weg vom Yellowstone Nationalpark in Richtung Rocky Mountain Nationalpark (Colorado).
2005 wurde der Canyon zum "Wyoming Scenic Byway" gekürt.

 

Die Felsenschlucht ist durch den Wind River und die gegenüberliegende Eisenbahnstrecke geprägt. Teilweise führt einen die Straße ca. 760 m hinab bis auf Flusstiefe und bringt bis zu 600 Millionen Jahre alte Felsschichten zum Vorschein.

 

Vor Shoshoni mündet der Wind River in den Boysen State Park, welcher mit dem Boysen Reservoir zahlreiche Erholungsmöglichkeiten bietet.

 

Anschließend erwartet einen für lange Zeit eine Fahrt durch die Wüste.