Antelope Canyon (Page / Arizona)

Der Antelope Canyon ist für Fotografen ein Eldorado. Die sich hier durch Erosion des roten Sandsteins (Moenkopi-Formation) gebildeten Formen erzeugen besonders bei Sonnenschein um die Mittagszeit fantastische Farben.

Höhepunkt eines Besuchs im Antelope Canyon: Ein "beam" - ein Sonnenstrahl - der direkt in den Canyon gelangt.
Höhepunkt eines Besuchs im Antelope Canyon: Ein "beam" - ein Sonnenstrahl - der direkt in den Canyon gelangt.

Der Upper Antelope Canyon ist ein Slot Canyon – eine enge, durch fließendes Wasser geschaffene Schlucht - in der Nähe von Page (Arizona) und wurde vom Antelope Creek gebildet (insbesondere nach Sturzregen).

 

Die beste Zeit für einen Besuch ist am Mittag, da die Sonne dann senkrecht über dem Canyon steht und es zu den spektakulären "beams" - den Sonnenstrahlen - kommen kann.

Die Aufenthaltsdauer ist im Upper Antelope Canyon allerdings begrenzt (ca. 1 bis 1,5 Stunden) und kann nur mit einer kostenpflichtigen Jeep-Tour inklusive Führer besucht werden.

 

Ein Besuch des Antelope Canyon ist eine recht kostenintensive Angelegenheit: Wir haben "Eintritt" (faktisch Parkgebühren) in das Gebiet rund um den Canyon bezahlt sowie die Jeep-Tour mit dem Führer. Insgesamt mussten wir etwa 30 Dollar pro Person bezahlen.

Für mich (wahrscheinlich geht es vielen Fotografen oder Besuchern so) war der Preis letztendlich zweitrangig. Ich wollte den Canyon unbedingt sehen und wenn möglich, "meine" Wunsch-Fotos auf die Speicherkarte bannen.

Der Upper Antelope Canyon ist bis zu 44m tief und hat eine Länge von ca. 400m.
Der Upper Antelope Canyon ist bis zu 44m tief und hat eine Länge von ca. 400m.
Die Canyons liegen in der Navajo-Nation-Reservation in Arizona und werden von den Diné (Navajo) betreut.
Die Canyons liegen in der Navajo-Nation-Reservation in Arizona und werden von den Diné (Navajo) betreut.

Ein weiteres Erlebnis wird mir aber neben den Fotos noch in Erinnerung bleiben ... die Fahrt zum Canyon! Zu erst mussten wir uns mit einer Nummer in eine Menschenschlange einreihen und warten bis wir aufgerufen und zu den Jeeps/Trucks gebeten wurden.

Die Jeeps sind hinten offen und mit zwei Sitzreihen versehen. Debora und ich hatten Glück, wir durften bei unserer sehr netten Führerin vorne im Auto sitzen. Dabei konnte ich sofort die Gelegenheit nutzen um mit ihr ins Gespäch zu kommen. Auch habe ich im Vorfeld meine Fotowünsche geäußert (was sich später als sehr praktisch und hilfreich rausstellte , da sie mir immer wieder Tipps und Hinweise gab und mich als erster - damit ohne störende andere Besucher - fotografieren lies).

Die Fahrt über das ausgetrocknete Flussbett war sehr holprig, rutschig und staubig aber dadurch auch sehr spaßig. Selbst unsere Fahrerin / Führerin hatte viel Freude bei ihrer Arbeit.

 

Auch wenn die Tour recht teuer ist sowie der Canyon voller Menschen war, kann ich den Antelope Canyon nur empfehlen.

Die meiste Zeit über sind die Canyons trocken und zugänglich. Wenn sich aber Regenfälle angekündigen, besteht für den Canyon auf Grund von Sturzfluten ("flash floods") ein Betretungsverbot.
Die meiste Zeit über sind die Canyons trocken und zugänglich. Wenn sich aber Regenfälle angekündigen, besteht für den Canyon auf Grund von Sturzfluten ("flash floods") ein Betretungsverbot.
Besonders die verschiedenen Lichteinfälle und die Farben der Steinformationen sehen spektakulär aus!
Besonders die verschiedenen Lichteinfälle und die Farben der Steinformationen sehen spektakulär aus!
Die Welle - eine markante und beliebte Formation.
Die Welle - eine markante und beliebte Formation.

Horseshoe Bend

Horseshoe Bend des Colorado River
Horseshoe Bend des Colorado River

Der Horseshoe Bend ist eines der eindruckvollsten Naturwunder und befindet sich in der Nähe von Page (Arizona). Der Colorado River sucht sich hier durch das Gestein seinen Weg. Die berühmte "Hufeisen-Schleife" gehört zur Glen Canyon National Recreation Area und ist sehr einfach zu finden. Südlich von Page den Highway 89 fahren und der Beschilderung folgen. Der anschließende Fußweg vom Parkplatz zum View-Point ist in ca. 10 bis 15 Minuten (etwa eine dreiviertel Meile) zu bewältigen und führt über einen sandigen Weg mit leichtem Anstieg.

 

Dafür wird man aber durch einen grandiosen Ausblick auf den Canyon belohnt.

Wie man sieht, es gibt keine Schutzmaßnahmen rund um die Abbruchkante. Nichts für Menschen mit Höhenangst.
Wie man sieht, es gibt keine Schutzmaßnahmen rund um die Abbruchkante. Nichts für Menschen mit Höhenangst.

Um den Horseshoe Bend komplett auf den Sensor zu bekommen ist ein Weitwinkel erforderlich. Ich habe für die Bilder das 17-40 an einer 1D genutzt.

 

Beste Tageszeit ist der späte Vormittag bis Mittag, damit es keine störenden Schatten gibt. Je später es wird, desto schwieriger werden die Lichtverhältnisse (da der Horseshoe Bend dann im Gegenlicht ist).

Sehr interessant wäre allerdings ein Fotoshooting bei Sonnenuntergang. Dafür hat mir aber leider die Zeit gefehlt.

Wie hoch der Besucher steht, sieht man an der Größe des Boots. Insgesamt geht es knapp 300 Meter bergab.
Wie hoch der Besucher steht, sieht man an der Größe des Boots. Insgesamt geht es knapp 300 Meter bergab.
Kurz vor dem Horseshoe Bend: Die (unscheinbare) Kante kann nur erahnt werden.
Kurz vor dem Horseshoe Bend: Die (unscheinbare) Kante kann nur erahnt werden.