Der Death-Valley-Nationalpark ("Tal des Todes") ist ein Tal der Mojave-Wüste im Osten Kaliforniens, welches sich vor allem durch goldgelbe Sanddünen, weite Salzebenen sowie öde und farbige Felsen, deren Farben immer wieder überraschen, auszeichnet.

 

Extrem sind nicht nur die hohen Temperaturen sondern auch die Höhenunterschiede innerhalb des Tals. Telescope Peak ist 3.366m hoch und Badwater ist mir 85,5m unter dem Meeresspiegel der tiefstgelegene Punkt der USA.

Aufgrund der geologischen Tieflage steigt die Temperatur im Death Valley während der Sommermonate auf durchschnittlich 45°. Dennoch leben im Tal zahlreiche (vor allem jedoch nachtaktive) Tiere.

 

Death Valley wird auch als "land of little rain (deutsch: Tal mit wenig Regen)" bezeichnet, da von Westen (Pazifik) kommende Feuchtigkeit sich an den Bergen in der Sierra Nevada (spanisch für "verschneiter Gebirgszug") abregnen kann, bevor sie das Tal des Todes erreicht. 

Regenbogen über dem Death Valley?

Tatsächlich hatten wir an zwei Abenden Gewitter rund um das Tal des Todes. Obwohl nicht viel Regen das Tal erreichte, war es ein tolles Naturschauspiel, den Wolken mit Blitz und Donner beizuwohnen.

Unmittelbar nach Sonnenuntergang began es leicht zu regnen und kurz war ein (doppelter) Regenbogen zu sehen.
Unmittelbar nach Sonnenuntergang began es leicht zu regnen und kurz war ein (doppelter) Regenbogen zu sehen.

 

Tagsüber hatten wir bis zu 116° Fahrenheit (entspricht etwa 46° Celsius).

 

Der Rekordwert liegt bei 134 °F (ca. 57°C) und wurde im Juli 1913 gemessen. Alleine die Vorstellung lässt mich schwitzen ... ;-)

Dohlengrackel (Quiscalus mexicanus) / Great-tailed Grackle
Dohlengrackel (Quiscalus mexicanus) / Great-tailed Grackle
Dohlengrackel (Quiscalus mexicanus) / Great-tailed Grackle
Dohlengrackel (Quiscalus mexicanus) / Great-tailed Grackle

Das Tal erhielt seinen Namen, nachdem 1849 zwei Gruppen von Reisenden mit insgesamt etwa 100 Wagen eine Abkürzung des Old Spanish Trail suchten und dabei in das Tal gerieten. Nachdem sie wochenlang keinen Ausweg aus dem Tal gefunden hatten und bereits gezwungen waren, mehrere ihrer Ochsen zu verspeisen (wobei sie das Holz ihrer Wagen als Brennholz verwendeten), ließen sie ihre restlichen Wagen zurück und verließen das Tal über den Wingate Pass. Dabei drehte sich eine der Frauen aus der Gruppe um und rief dem Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.

Quelle: wikipedia.de



Zabriskie Point

Die Dünen entstanden vor rund 5 Millionen Jahren, als der dort vorhandene Funarce Creek Lake austrocknete und dessen Ablagerungen versteinerte.

Gewitterstimmung am Zabriskie Point.
Gewitterstimmung am Zabriskie Point.

Zabriskie Point bietet vor allem bei Sonnenaufgang eine schöne Aussicht auf die markant erodierte Furchen und ockerfarbenen Schlammablagerungen des Golden Canyon.

Blick vom Zabriskie Point ins Death Valley.
Blick vom Zabriskie Point ins Death Valley.
Der Zabriskie Point ist ein Aussichtspunkt im Gebiet des Gebirgszugs der Amargosa Range.
Der Zabriskie Point ist ein Aussichtspunkt im Gebiet des Gebirgszugs der Amargosa Range.

Dantes View

Oberhalb des Death Valley liegt der Aussichtspunkt Dante’s View in 1.669 m Höhe.
Oberhalb des Death Valley liegt der Aussichtspunkt Dante’s View in 1.669 m Höhe.

Dante´s View (1.669m) bietet einen grandiosen Ausblick über das gesamte Death Valley sowie die gegenüberliegenden Panamint Mountains mit ihrer höchsten Erhebung, dem Telescope Peak. Direkt unterhalb ist der Salzsee von Badwater gelegen.

Besonders schön ist es hier bei Sonnenaufgang, wenn die Gebirgskette in rötliches Licht getaucht ist. Vom Visitor Center aus ist Dante´s View gut per Auto zu erreichen.

Das Death Valley ist von mehreren Gebirgen umschlossen, die höchste Gebirgskette bildet die Panamint Range.
Das Death Valley ist von mehreren Gebirgen umschlossen, die höchste Gebirgskette bildet die Panamint Range.

Artist Drive

 

Der Artist Drive bietet auf einer ca. 45-minütigen Rundfahrt (Einbahnstraße) den schönsten Eindruck der vielfältigen Felsfärbungen des Death Valley.

 

Für mich war der Artist Drive einer der Höhepunkte im Death Valley, da das Wetter (insbesondere das Abendlicht) perfekt mitspielte und es zu tollen Fotos gereicht hat.

Durch den "Rückspiegel" hat man zudem einen guten Ausblick auf den Salzsee von Badwater.
Durch den "Rückspiegel" hat man zudem einen guten Ausblick auf den Salzsee von Badwater.

Badwater Basin

Badwater ist mit 85,5m unter dem Meeresspiegel der tiefstgelegene Punkt der USA und gehört zu den heißesten Gegenden weitweit.

Das Wasser von Badwater ist nicht giftig, doch aufgrund seines hohen Chlorid- und Sulfatgehalts nicht trinkbar - daher der Name "Badwater" (englisch für "schlechtes Wasser").

Badwater im Death Valley ist der tiefste Punkt Nordamerikas mit einer Höhe von 85,5 m unter dem Meeresspiegel.
Badwater im Death Valley ist der tiefste Punkt Nordamerikas mit einer Höhe von 85,5 m unter dem Meeresspiegel.

Panamint Valley

Es gibt zwei Haupttäler innerhalb des Parks, das Death Valley und das Panamint Valley.

 

Das Panamint Valley ist kaum touristisch erschlossen, der Highway quer durch das Tal bietet aber grandiose Ausblicke auf die weitere Wüstenlandschaft!


Mesquite Sand Dunes

 

Die 4 km² großen Mesquite Sand Dunes liegen im nördlichen Teil des Tales und wurden schon oft als Wüstenkulisse in Filmen wie zum Beispiel in "Star Wars" verwendet.

Die größte Düne ist die Star Dune. Diese ist ungemein beständig, da der Wind den Sand vorzugsweise an genau dieser Stelle ablagert. Der Sand und damit die Düne ist etwa 50 Meter hoch.


Golden Canyon


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